Mit Muße von Arles in die Provence
Reise Nr. 6726
- Zentral gelegene Hotels zur Wahl
- Genuss pur: Wochenmarkt in Arles
- Provenzalisches Abschiedsessen
Erleben Sie die zauberhafte Provence zwischen Antike und Moderne und tauchen Sie in die lebendige Geschichte dieser vom alten Rom so stark beeinflussten Landschaft ein. Denn monumentale Bauwerke zeugen noch heute von der längst vergangenen Blütezeit einer der ältesten Kulturen Europas. In aller Ruhe zeige ich Ihnen, was die Provence alles zu bieten hat. Ihre Dominique Moreau

Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise nach Arles
Wovon träumen Sie auf dem Flug nach Marseille? Vom Licht der Provence? Dem Violett der Lavendelfelder? Schon bei der Fahrt vom Flughafen nach Arles wird aus dem Traum Wirklichkeit. 90 km
2. Tag: Nach Fontvieille, Les Baux und Saint-Rémy
Die Provence zieht in Fontvieille alle Register ihrer landschaftlichen Schönheit. Wir besuchen die Mühle des Dichters Alphonse Daudet und ziehen weiter nach Glanum, einer alten römischen Stadt, welche die Alemannenstürme des 3. Jahrhunderts nicht überlebte. Der Ehrenbogen und das Denkmal der Julier lehren uns schon heute, dass die Provence in der Antike dicht besiedelt war. Im benachbarten Kloster Saint-Paul-de-Mausole lebte Vincent van Gogh einige Monate. Wir machen uns auf die Suche nach seinen Spuren. Über das charmante Städtchen Saint-Rémy-de-Provence mit seinen Platanenalleen erreichen wir Les Baux-de-Provence, die (Hoch-)Burg der mittelalterlichen Troubadoure. 100 km (F, A)
3. Tag: Antikes Machtzentrum
In keiner provenzalischen Stadt wird wie in Arles das römische Erbe der Region lebendig. Im »Rom Galliens« verschaffen wir uns erst einmal im »Musée de l´Arles antique« einen Überblick und würdigen die reiche Sammlung von Sarkophagen. Nicht weit entfernt dann das römische Theater und das Amphitheater: Hier wollte man unterhalten werden. In der romanischen Kathedrale St. Trophime wurde 1178 Kaiser Friedrich Barbarossa zum König von Burgund gekrönt. Dann haben wir freie Zeit. Wenn Sie nicht einfach nur die angenehme Atmosphäre der Stadt bei einem Café au lait auf sich wirken lassen wollen, haben wir einen Tipp für Sie: Vor den Mauern der Stadt liegt die antike Nekropole Les Alyscamps mit der schlichten romanischen Kirche St. Honorat. Ein magischer Ort zum Abschalten! (F)
4. Tag: Sur le pont d´Avignon...
Mit einem Lied auf den Lippen geht es nach Avignon - nachdem wir einen kleinen Abstecher zum exzellent erhaltenen Römischen Theater von Orange gemacht und uns in den Weinbergen von Châteauneuf-du-Pape überlegt haben, was wir wohl am Abend trinken wollen. In Avignon sehen wir die Kathedrale Notre Dame, den Papstpalast und die berühmte Brücke Saint-Bénézet und fragen uns, was es wohl mit dem großen abendländischen Schisma so auf sich hatte. 150 km (F)
5. Tag: Lubéron und Vaucluse
Wildromantisch ist die Landschaft auf unserem Weg durch das Departement Vaucluse zur Abtei Sénanque. Malerisch eingebettet in sanfte Hügel und von duftenden Lavendelfeldern umgeben, ist das Kloster ein Musterbeispiel zisterziensischer Baukunst. Das kleine Bergstädtchen Gordes mit seinen verschachtelten Gässchen entzückt uns anschließend ebenso wie das Festival von 17 verschiedenen Ockertönen, in welche die Felsen von Roussillon getaucht sind. 180 km (F)
6. Tag: Stadt der vierzig Brunnen
Vierzig Brunnen sehen an einem Tag? Unmöglich? Wir werden sehen! Wenn wir durch Aix-en-Provence spazieren, auf dem Weg von der geschichtsträchtigen Flanierstraße Cours Mirabeau bis zur Kathedrale Saint-Sauveur, suchen wir uns die schönsten aus. Saint-Sauveur steht übrigens auf den Fundamenten des alten römischen Forums. Anschließend bleibt Zeit für individuelle Extratouren: Die Farben und Düfte der sonnengereiften Früchte auf dem Markt und die Aromen der provenzalischen Küche wecken unsere Sinne. Und wenn Sie über die vielen romantischen Plätze schlendern, sehen Sie vielleicht doch noch alle vierzig Brunnen von Aix-en-Provence. 160 km (F)
7. Tag: Nîmes und Pont du Gard
Ganz gleich, von welcher Seite aus wir Nîmes betreten: Es wird uns schwerfallen, nicht über die römischen Wurzeln der Stadt zu stolpern. Das Amphitheater - Les Arènes für die Franzosen - und das Maison Carée, der unbeschadete Rest einer Tempelanlage, sind die auffälligsten Zeugen der antiken Größe der Stadt. Im Jardin de la Fontaine sehen wir den Diana-Tempel und schauen den Boulespielern zu. Die Landschaft der Garrigue zeigt sich auf dem Weg in die Kleinstadt Uzès wieder einmal von ihrer wilden und romantischen Seite. Der kleine Schatz von Uzès ist der freistehende romanische Glockenturm Tour Fenestrelle. Zum Abschluss des Tages noch ein Highlight der Provence: Das Aquädukt Pont du Gard, in römischer Zeit Teil einer 50 Kilometer langen Wasserleitung und später eine veritable Brücke. 145 km (F)
8. Tag: Durch die Camargue
Morgens lassen wir es ruhig angehen und widmen uns dem Alltag der Provence. Der Wochenmarkt von Arles ruft. Wir schlendern von Stand zu Stand, sehen, riechen und schmecken die Genüsse Südfrankreichs. Das Skulpturenportal der im 12. Jahrhundert erbauten Kathedrale von St. Gilles lädt zu einem Exkurs über die romanische Bauplastik ein. Wir stellen uns die Frage: Was empfand der frühmittelalterliche Mensch im Anblick von Heiligen und biblischen Gestalten? Vom Tour de Constance überblicken wir dann das Dorf Aigues-Mortes samt seiner wehrhaften Mauern. Der landschaftliche Höhepunkt des Tages folgt anschließend. Wir fahren durch die Camargue mit ihren Wildpferden, Flamingoschwärmen und Stierherden zum Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer und seiner berühmten schwarzen Schutzheiligen Sara. Abends gehen wir gemeinsam in einem typischen Restaurant in Arles essen und verabschieden uns langsam von der Provence. 140 km (F, A)
9. Tag: Rückreise
Genießen wir die letzten Stunden in der Provence. Wir fahren zum Flughafen Marseille und fliegen nach Hause. 90 km (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hotelbeschreibung
Best Western Hotel Atrium
Das vor einigen Jahren komplett renovierte und nahe der historischen Altstadt gelegene Mittelklassehotel ist teilweise in einem typischen Stadthaus aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Die 90 Zimmer verfügen über Klimaanlage, kostenlosen Internetzugang, Telefon, Sat.-TV und Föhn. Auf der Dachterrasse befindet sich ein Außenpool. Im Hotelrestaurant wird provenzalische und internationale Küche serviert. Eine Loungebar lädt zum Verweilen ein.
Hotel du Cloitre
Das charmante 4-Sterne-Hotel liegt ruhig am Rande des Stadtzentrums. Es wurde 2012 komplett renoviert. Die 19 nach Entwürfen der Designerin und Architektin India Mahdavi gestalteten Zimmer sind in den Farben des Südens gehalten. Sie bieten Bad/Dusche/WC, Deckenventilator, Telefon, Sat.-TV und kostenfreies WLAN. Eine Lounge und eine Bar auf der Dachterrasse laden zum abendlichen Verweilen ein.
Ihre Hotels
| Ort | Nächte/Hotel | Landeskat. |
|---|---|---|
| Arles | 8 Atrium | 3 |
| oder Le Cloitre | 4 |
Im Reisepreis enthalten
- Zug zum Flug*
- Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis/ab Marseille*
- Luftverkehrsteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren *
- Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
- Transfers am An - und Abreisetag*
- Qualifizierte Studienreiseleitung
- Höhepunkte Ihrer Reise:
- Im Antikenmuseum in Arles
- Im Papstpalast in Avignon
- Amphittheater und Diana - Tempel von Nimes
- Am Aquädukt Pont - du - Gard
- Besichtigungen mit Audio - System
- Alle Eintrittsgelder; Trinkgelder im Hotel
- 8 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC)
- 8x Frühstück, 2x Abendessen
- Kofferservice im Hotel
- Umfassende Reiseinformationen
- Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl
Wunschleistungen
- Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse:
74,- €
- Mindestteilnehmerzahl: 13
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