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MS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit Kvitoya

  • Norwegen
  • Expeditionen

Reise Nr. 9322

Longyearbyen - Krossfjorden - Beverleysundet - Phippsøya - Nordaustlandet - Kvitøya - Barentssøya - Hornsund – Ahlstrandhalvøya - Longyearbyen

Die norwegische Inselgruppe Spitzbergen liegt auf halbem Weg zwischen Nordkap und Nordpol. Rau, karg, unwirtlich - sowohl im Winter wie im Sommer. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei minus 4,5 Grad. Es leben nur wenige Menschen hier. Longyearbyen wurde erst 1906 wegen wertvoller Kohlevorkommen von Menschen besiedelt und ist bis heute Hauptort der Insel. Spitzbergen ist das Land der Eisbären, die wir bei guten Bedingungen von Deck aus beobachten können. Sie wandern entlang der Packeisgrenze um Robben zu jagen. Sie selbst stehen ganzjährig unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden. Wenn die Wetterbedingungen es zulassen, werden wir Kvitoya, die „Weiße Insel“, besuchen. Sie ist die östlichste Insel des Archipels, nur etwa 62 km von der russischen Inselgruppe Franz-Joseph-Land entfernt.

MS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit KvitoyaNy Ålesund im Nordwesten von SpitzbergenMS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit KvitoyaWalrossbeobachtung

Reiseroute

Reiseverlauf:

11-Tage-Tour

1. Tag: Hinflug

Linienflug von Frankfurt über Oslo nach Lonyearbyen. Übernachtung.

2. Tag: Longyearbyen und Einschiffung

In Longyearbyen unternehmen wir einen Stadtrundgang und besuchen das Museum. Es erfolgt ein Spaziergang zum Hafen und die Einschiffung auf unser Expeditionsschiff. Beim Auslaufen genießen wir im Schein der Mitternachtssonne die ersten Ausblicke in eine uns fremde und faszinierende Welt.
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3. Tag: Krossfjorden und Ny Alesund

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiacfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. In der Nähe der Gletscher entdecken wir eine erstaunliche Vielfalt an arktischen Pflanzen. Aber auch Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten in den nahen Felsen und sind auf der Hut vor dem arktischen Fuchs. Am Nachmittag erreichen wir Ny Ålesund, die nördlichste Siedlung der Welt. Der kleine Ort wird heute hauptsächlich von Forschern aus aller Welt genutzt, um die Auswirkungen des Ozonlochs auf unser Klima zu erforschen. Der berühmte norwegische Polarforscher Roald Amundsen hat hier ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Hier startete er seinen Versuch, den Nordpol zu überfliegen. Der Mast, an dem sein Luftschiff „Norge“ befestigt war, steht immer noch sichtbar außerhalb des Ortes. Hinweisschilder warnen davor, den Ort unbewaffnet zu verlassen: Eisbärengefahr! Wieder zurück an Bord können wir den Abend an Deck verbringen und halten Ausschau nach Robben und Seevögeln.
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4. Tag: Beverleysundet und Phippsøya

Heute nehmen wir Kurs durch den Beverleysundet, so benannt von Parry im Jahr 1827, der auch schon von der schwedisch-russischen Arc-of-Meridian Expedition in 1898 befahren wurde. Heute erreichen wir unseren nördlichsten Punkt bei Phippsøya, in den "Seven Islands" nördlich von Nordaustlandet. Hier sind wir bei ca. 81 Grad Nord angelangt, nur 540 Seemeilen vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Elfenbeinmöwen bevölkern diese Region.
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5. Tag: Nordaustlandet

Wir steuern immer weiter nach Osten, um die Region von Nordaustlandet zu erreichen, wo die Nobile-Expedition 1928 schon driftete und wo der Italiener Sora mit einer Expedition zur Hilfe kommen wollte. 1928 erreichte Sora Alpinøya, auch wir haben dieses Gebiet zum Ziel, und wir fahren bis zum Finn Malmgrenfjord und der Albertinibukta, um den Soraberget (205 Meter ü.N.) zu besteigen. Von dort aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Eiskappe von Nordaustlandet. Als Alternativprogramm können wir bei Storøya anlanden, wo wir viele Walrosse antreffen können.
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6. Tag: Kvitøya

Heute hoffen wir, die sehr selten besuchte, und am östlichsten (nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegene Insel Kvitøya besuchen zu können. Die Insel ist größtenteils von einer Eiskappe belegt, die nur wenig Raum für eis- und schneefreie Zonen zulässt. Wir landen an der Westseite von Andréneset an. Dort blieben im Jahr 1897 der schwedische Entdecker André und seine Mannschaft verschollen. Wir versuchen auch nach Kræmerpynten an der Ostseite zu gelangen, wo eine sehr große Walrossherde residiert.
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7. Tag: Isisøya

Südlich von Nordaustlandet planen wir eine Anlandung: Isisøya, ein Gebiet mit Nunataks (Bergspitzen), das damals von Gletschern umringt war. Mittlerweile ist es eine Insel, die vom Meer umgeben ist. Später geht unsere Fahrt weiter entlang der Front des Brasvell-Gletschers, die längste Gletscherstirn Spitzbergens. In der Olga Strait halten wir Ausschau nach Grönlandwalen.
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8. Tag: Barentsøya

Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Rentier und der Weißwangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya.
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9. Tag: Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen „Spitzbergen“ gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben und Eisbären hier anzutreffen. Wir besuchen eventuell eine polnische Forschungsstation, wo uns das freundliche Personal einen Einblick in ihre Forschungsprojekte gibt. Die Berge hinter der Station sind die Heimat tausender brütender Krabbentaucherpaare.
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10. Tag: Ahlstrandhalvøya

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so dass wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.
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11. Tag: Ausschiffung und Rückflug

Ausschiffung in Longyearbyen und Rückflug über Oslo nach Frankfurt.
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H?hepunkte:

  • PolarNEWS-Leser-Kreuzfahrt mit deutschsprachiger Reisebegleitung
  • Bordsprache: Deutsch/Englisch
  • zur östlichsten Inseln des Svalbard-Archipels, Kvitoya
  • Eisbären, Walrosse, Robben und die arktische Vogelwelt

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit SAS SCANDINAVIAN AIRLINES ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
  • eine Vorab - Übernachtung in Oslo
  • alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
  • Gruppentransfers in Spitzbergen
  • PolarNEWS - Reisebegleitung
  • erfahrenes Expeditionsteam an Bord
  • informative Vorträge zu Flora, Fauna & Region
  • Gummistiefel während der Kreuzfahrt
  • Reisehandbuch und Reiserucksack

  • Mindestteilnehmerzahl: 70
  • Maximale Teilnehmerzahl: 110

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