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Von der Wiege der Kunst bis nach Aquitanien

  • Frankreich
  • Studienreisen

Reise Nr. 6728

  • Die Felszeichnungen von Lascaux IV
  • Bordeaux: Genuss in der neuen "Cité du Vin"
  • Auf der Dune du Pilat

Als studierter Kunsthistoriker und Archäologe faszinieren mich die Kunst des Mittelalters und die Höhlenmalereien gleichermaßen. Gerne zeige ich Ihnen in der gerade neu eröffneten Höhle Lascaux IV, was es mit der Wiege der Kunst auf sich hat. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise von Toulouse an die Atlantikküste erwartet Sie in Bordeaux in der »Cité du Vin«. Lassen Sie sich von dem Flair und der Vielfalt der Landschaften verzaubern. Ihr Jean-Pierre Roger

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Reiseverlauf:

1. Tag: Zum Rand der Pyrenäen

Bienvenue! Sie fliegen nach Toulouse und richten sich in Ihrem Hotel ein. Vor dem gemeinsamen Abendessen bleibt genug Zeit, um bei einem ersten Spaziergang französische Stadtluft in der »ville rose« zu schnuppern. (A)

2. Tag: Toulouse und Moissac: Romanik pur

Golden reflektieren die Fassaden der Altstadt von Toulouse das Licht des französischen Südens. Dahinter verstecken sich 2.000 Jahre Geschichte, die wir gemeinsam entdecken. Vor allem die Basilika St.-Sernin sticht aus dem Stadtbild hervor. Sie ist die größte romanische Kirche Frankreichs und als Teil des französischen Jakobsweges seit 1998 UNESCO-Welterbestätte. Auch die Benediktinerabtei St. Pierre in Moissac war eine wichtige Station am Pilgerweg. Wir vertiefen uns vor Ort in die filigrane romanische Plastik des Kirchenportals und der 76 Arkadenbögen des einzigartigen Kreuzgangs. 140 km (F)

3. Tag: Von Toulouse nach Rocamadour

Ein Tag zwischen dramatischen Landschaften und mittelalterlicher Architektur! Unübersehbar beherrscht die festungsartige Kathedrale Ste-Cécile, ein Meisterwerk der südfranzösischen Gotik, das mittelalterliche Stadtbild von Albi. Auch das Innere der Kirche beeindruckt mit seiner fast schon spirituell anmutenden Ausstrahlung. Nur wenige Schritte weiter und wir stehen im Bischofspalast, wo wir uns im Museum Toulouse-Lautrec an den berühmten Sohn der Stadt erinnern. Das Dorf Cordes-sur-Ciel liegt dramatisch auf einem mächtigen Hügel. Wir spazieren durch die alte Bastide, vorbei an gut erhaltenen gotischen Wohnhäusern. Wir überqueren Aveyron und Lot und kommen nach Cahors, das von den Römern gegründet und im 13. Jahrhundert internationaler Handelsplatz wurde. Wahrzeichen der Stadt ist der Pont Valentré, der mit drei Türmen den Fluss Lot überspannt. 260 km (F, A)

4. Tag: Von Rocamadour an die Dordogne

Rocamadour ist ein in Fels gehauenes steinernes Gesamtkunstwerk. Großartig liegt das Dorf inmitten einer Steilwand und schaut auf den sich unten durch die Landschaft schlängelnden Fluss Alzou. Der Ort war im Hochmittelalter ein wichtiger Wallfahrtsort am Jakobsweg. Wir besuchen wie vor uns tausende von Pilgern das alte Heiligtum mit seinen sieben Kapellen und bewundern die Schwarze Madonna. Entlang der Dordogne fahren wir anschließend nach Sarlat-la-Canéda und stehen auf der Place de la Liberté inmitten eines wunderbaren mittelalterlichen Gebäudeensembles. Nächster Halt: das Château von Marqueyssac mit seinen hängenden Gärten. Lassen wir uns überraschen, welche unglaubliche Formenvielfalt die Gärtner des Schlosses aus Buchsbäumen zaubern. Nur wenig weiter, in La Roque Gageac, steigen wir um auf ein Boot und fahren durch die wildromantische Landschaft des Dordognetals. 165 km (F, A)

5. Tag: Prähistorie im Périgord

Lascaux ist mehr als nur eine Höhle. Es ist ein Ort, an dem sich Europäer vor rund 20.000 Jahren künstlerisch verewigten. Der vollständige Nachbau Lascaux IV feierte im Dezember 2016 seine Eröffnung. Lassen wir uns von den ausdrucksstarken und realistischen Zeichnungen von Stieren, Bisons und Pferden verzaubern. In Les-Eyzies-de-Tayac verknüpfen wir das soeben Gesehene mit dem neuesten Stand der Wissenschaft - es empfängt uns das ehemalige Schloss und heutige Nationalmuseum der Prähistorie der Dordogne. Zum Abschluss des Tages schauen wir uns die mittelalterliche Altstadt von Périgueux an. In deren Kathedrale St. Front vermischen sich gotische und byzantinische Stilelemente. 180 km (F)

6. Tag: Von Périgueux nach Bordeaux

Rotwein bestimmt das Image von Saint-Émilion, der Heimat vieler »Grands Crus«. Der Ort mit seinen kleinen Gassen und mittelalterlichem Gepräge ist aber auch ohne Wein einen Besuch wert. Entstanden ist er übrigens um eine Grotte herum, in die sich im 8. Jahrhundert der bretonische Mönch Émilion zurückzog. Später wurde neben der Einsiedelei eine unterirdische Kirche, die dreischiffige Église Monolithe, in den Felsen geschlagen. Château de Reignac ist nicht nur ein bezauberndes Renaissanceschlösschen am Zusammenfluss von Dordogne und Garonne, es liegt auch inmitten der gleichnamigen Weingärten und keltert seit einigen Jahren nach nachhaltigen Methoden. Im hübschen Garten erfahren wir, wie wir die Aromen der Natur in Weinen riechen und schmecken können. Natürlich kosten wir von den hauseigenen Weinen. 160 km (F, M)

7. Tag: Die Welthauptstadt des Weines

»Nehmt Versailles und fügt Antwerpen hinzu, dann habt ihr Bordeaux«: so charakterisierte Victor Hugo den Ort, der ein UNESCO-Welterbe ist. Der französische Dichter rühmt mit Recht ein Stadtbild, das nicht historisch gewachsen, sondern im 18. Jahrhundert am linken Ufer der Garonne gestaltet wurde. Von der Place de la Bourse nehmen wir die Straßenbahn und fahren entlang des Flusses zum Weinmuseum »Cité du Vin« mit seiner beeindruckenden futuristischen Architektur. Ihre Alternative: Wer sich auf eine multimediale Reise in die farbenfrohe Welt der Weine begeben möchte, der kann eine moderne Führung in der ständigen Ausstellung erleben. (F)

8. Tag: Von Arcachon zum Cap Ferret

Wir entdecken die Atlantikküste des französischen Südwestens rund um die Bucht von Arcachon. Durch das Weingebiet Graves geht es zunächst zum Atlantik und mit einem Boot hinüber zum Cap Ferret. Arcachon atmet noch heute den Charme eines mondänen Urlaubsortes. Wie muss es erst vor hundert Jahren gewesen sein, als in der Winterstadt, der Ville d´Hiver, bekannte Architekten der Belle Epoque ihre verspielten architektonischen Fantasien auslebten? Am Ende des Tages lockt der Höhepunkt: Die Dune du Pilat ist die höchste Wanderdüne Europas. Auf dem Scheitel, auf 117 Metern Höhe, haben wir einen wunderbaren Ausblick über das Meer und die Kiefernwälder des Hinterlands. Den letzten Abend unserer Reise lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 140 km (F, A )

9. Tag: Rückreise

Genießen Sie noch ein paar unbeschwerte Stunden, bevor es vom Flughafen Bordeaux wieder in die Heimat geht. (F)

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Toulouse2 Mercure Toulouse Wilson4
Rocamadour2 Best Western Beau Site3
P?rigueux1 Mercure Centre4
Bordeaux3 Mercure Cite Mondiale4

Im Reisepreis enthalten

  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis Toulouse/ab Bordeaux*
  • Luftverkehrssteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein - bzw. Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • 8 Hotelübernachtungen inkl. lokale Steuern (Bad oder Dusche/WC)
  • 8x Frühstück, 1x Mittagessen, 4x Abendessen
  • Deutsch sprechende qualifizierte Gebeco Studienreiseleitung
  • UNESCO - Welterbe: Toulouse und Bordeaux
  • Mittelalter in Moissac, Albi und Cordes - sur - Ciel
  • Weinprobe im Château de Reignac
  • Bootsfahrten in La Roque Gageac und Arcachon
  • Einsatz von Audiogeräten
  • Alle Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 14

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