Wandern auf der größten Vulkaninsel der WeltReise Nr. 6524
Auf Island entdecken wir wahre Naturschönheiten in einer unermesslichen Vielfalt: Gletschereis und Schlammvulkane, Wasserfälle und Geysire, karge Lavawüsten und üppig-grüne Moosteppiche, raue Küsten und eine artenreiche Vogelwelt. ![]() Reiseverlauf:1. Tag: Anreise nach ReykjavíkSie fliegen nach Keflavík und fahren mit dem Flybus zum Hotel. 50 km 2. Tag: Reykjavík: nördlichste HauptstadtDie isländische Hauptstadt präsentiert sich uns als Stadt im Aufbruch. Auf dem Austurvöllur-Platz sehen wir gleich neben der lutherischen Dómkirkja das überraschend kleine, in grauem Basalt gehaltene Parlamentsgebäude Alþingishúsið. Wir folgen der Skolavörðurstígur mit ihren vielen Galerien und Boutiquen zur mächtigen Hallgrimskirkja. In Hafennähe werfen wir einen Blick auf die Harpa, das moderne Konzert- und Kulturzentrum mit der futuristischen Architektur. Später besteht die Möglichkeit optional zu einer Walbeobachtung hinaus auf das Meer zu fahren. (F) 3. Tag: Von Reykjavík nach SnæfellsnesÜber Borganes fahren wir nach Westen zur wildromantischen Halbinsel Snæfellsnes. Wir hören, dass der gletscherbedeckte Vulkan Snæfells schon seit Jahrhunderten ein natürlicher Leuchtturm für die Seefahrer gewesen ist. Wir wandern am roten Muschelstrand von Buðir und bei den fantastisch anmutenden Küstenformationen von Arnastapi. In Felsenhöhlen nisten Möwen, die mit ihrem Kreischen die gegen die Felsen donnernde Brandung übertönen. 270 km (F, A) 4. Tag: Von Snæfellsnes nach AkureyriNach längerer Fahrt über Blönduós und über den Bergpass Vatnsskarð erreichen wir den Skagafjörður. Hier besuchen wir Glaumbær, einen Torf-Hof aus dem 18. Jahrhundert. Wir reisen weiter durch das wilde Öxnadalur mit seinen steilen Hängen, auf denen noch in schwindelnder Höhe Schafe grasen. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Akureyri, in die Metropole des Nordlandes. 360 km (F) 5. Tag: Wandern am MývatnAm Wasserfall Goðafoss hören wir von dem Goden, der vor 1.000 Jahren hier seine Götterbilder versenkte, um die Annahme des Christentums zu demonstrieren. Dann kommen wir an den Mývatn, an den Mückensee. Uns erwartet eine der vulkanisch aktivsten Regionen der Erde. Wir sehen die Pseudokrater Skutustaðagigar, kommen zum Lavalabyrinth Dimmuborgir, das an die Ruinen einer alten Stadt erinnert. Wir wandern auf einem steilen Pfad um den Krater Hverfjall, der vor 2.500 Jahren entstand und auf uns wie ein riesiges Stadion wirkt. Zum Tagesausklang können wir im warmen Wasser der Mývatn Nature Baths entspannen (Eintritt vor Ort zu zahlen). 200 km (F) 6. Tag: Von Akureyri in den Osten IslandsNahe des Vití-Kraters sehen wir ein Geothermalkraftwerk. Wir besuchen die Vulkanspalte Leirhnjúkur, die ein Teil der Caldera des Vulkans Krafla ist. Eine skurile Landschaft! Wir merken richtig, wie unter uns die Erde in Bewegung ist. An einem ockerbraun gefärbten Hügel sehen wir eine vertikale, dampfende Spalte, aus der weißer Dampf entweicht. Es brodelt, es zischt. Gleich daneben ergießt sich schwarze Lava. Szenenwechsel: Ein paar Kilometer weiter stehen wir am beeindruckenden Dettifoss, der wasserreichsten Kaskade Europas. Auf der Ringstraße durchqueren wir die Missetäterwüste und erreichen gegen Abend die isländische Ostküste. 320 km (F, A) 7. Tag: An der OstküsteHinter Egilsstadir kommen wir an den 30 Kilometer langen See Lagarfljót. Erst einmal halten wir Ausschau nach dem Lagarflótwurm, dem isländischen Nessi. Weiter geht es auf Schusters Rappen: Vom Litlanesfoss mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen steigen wir auf zum Hengifoss. Wie viele Wasserfälle verdankt er seine Entstehung der letzten Eiszeit. 180 km (F, A) 8. Tag: Von den Ostfjorden an die SüdküsteEntlang der wilden, zerklüfteten Ostküste erreichen wir mit dem Ort Höfn die Südküste. Wir steuern dem Höhepunkt des heutigen Tages entgegen: der Besuch des Gletschersees Jökulsárlón. Während einer Bootsfahrt sehen wir treibende Eisberge, die mit wechselndem Licht und Einschlüssen aus Luft und Asche in den unterschiedlichsten Farbtönen von grau, weiß oder blau erscheinen. Im Nationalpark Skaftafell wandern wir vorbei am Svartifoss zum Aussichtspunkt Sjónarnípa . Uns bietet sich von dort ein toller Ausblick auf die Gletscherzunge des Skaftafellsjökull, einem Ausläufer des riesigen Vatnajökulls. 260 km (F, A) 9. Tag: Von der Südküste nach SelfossWir wandern am Kap Dyrhólaey zum südlichsten Punkt Islands. Vom Leuchtturm, der die ehemalige Insel krönt, bietet sich ein grandioser Ausblick auf die schwarzen Lavastrände, die mehr als 100 Meter unter uns liegen. Später wandern wir im Gebiet der Gletscherzunge des Solheimajökull durch Moränenlandschaften. Nachdem wir den Wasserfall Skógafoss bestaunt haben, erinnern wir uns im Visitor Centre an den Ausbruch des Eyjafjallajökulls. Am Seljalandsfoss haben wir die Möglichkeit hinter den Wasserfall zu steigen. 190 km (F, A) 10. Tag: Auf den Westmänner-InselnEs lockt ein optionaler Ausflug auf die kleine Westmännerinsel Heimaey. Im Jahr 1973 brach hier unerwartet der Vulkan Eldfell aus. Seine Lava zerstörte viele Häuser, ehe der Lavastrom gestoppt werden konnte. Wie sieht es heute dort aus? Wir setzen mit der Fähre über und können in der Nähe des Hafens den erstarrten Lavafluss erkennen. Nach der Inselumrundung mit einem Boot wandern wir teilweise über Land, das es damals noch nicht gab. Wir besteigen den Gipfel des schlummernden Vulkans und genießen die Aussicht. 100 km (F) 11. Tag: Von Selfoss nach ReykjavíkDer Tag am »Goldenen Zirkel« beginnt am Gullfoss, dem »Goldenen Wasserfall«. Hier stürzt das Wasser der Hvitá in zwei fast rechtwinklig zueinander stehenden Kaskaden in eine Schlucht. Im Geothermalgebiet Haukadalur stehen wir vor dem Großen Geysir. Gleich nebenan stößt sein kleiner Nachbar Strokkur regelmäßig eine kochende Wassersäule in die Höhe. Weiter geht es in den Nationalpark Thingvellir, an den Ort, an dem die eurasische und die nordamerikanische Kontinentalplatten auseinander driften. Wir laufen durch die Allmännerschlucht zum traditionsreichen Thingplatz. Von hier erreichen wir entlang der Spaltenzone den Wasserfall Öxaráfoss. 200 km (F) 12. Tag: AbreiseSie fahren mit dem Flybus zum Flughafen und treten die Heimreise an. Ihre Hotels
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200 m,
ca. 3 Std.
100 m,
Berlin