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MS PLANCIUS: Exklusiv: Spitzbergen-Umrundung

  • Norwegen
  • Expeditionen

Reise Nr. 9513

Longyearbyen - Krossfjorden - Liefdefjorden - Phippsøya - Barentsøya - Hornsund

Eine Spitzbergen-Umrundung gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten Schiffsrouten Europas. Walrosse, Seehunde, Robben und riesige Kolonien von Seevögeln haben hier ihren natürlichen Lebensraum. Aber auch der Eisbär ist hier in seinem Element und wir haben gute Chancen, ihn im Packeis oder an Land zu sichten. Die norwegische Inselgruppe ist überwiegend mit Eis und Gletschern bedeckt, im Hochsommer aber können wir die Gewässer rund um die Inseln gut befahren. Der Golfstrom sorgt für das gemäßigte Klima und einen unglaublichen Reichtum an arktischer Flora. Im Juli blüht die Tundra insbesondere an der Westküste Spitzbergens farbenfroh in voller Pracht. Eine optimale Gelegenheit für Wanderungen. Im Osten Spitzbergens erwarten uns dagegen die kargen Kältewüsten.

MS PLANCIUS: Exklusiv: Spitzbergen-UmrundungWalrossbeobachtungMS PLANCIUS: Exklusiv: Spitzbergen-UmrundungAchtung Eisbär

Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Hinflug

Linienflug über Oslo nach Longyearbyen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Longyearbyen und Einschiffung

In Longyearbyen unternehmen wir einen Stadtrundgang und besuchen das Museum. Nach dem Mittagessen folgt ein Spaziergang zur Pier. Einschiffung und Bezug unserer Kabinen.
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3. Tag: Krossfjorden und Ny Alesund

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, erreichen wir morgens den Krossfjorden. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiacfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. In der Nähe der Gletscher entdecken wir eine erstaunliche Vielfalt an arktischen Pflanzen. Aber auch Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten in den nahen Felsen und sind auf der Hut vor dem arktischen Fuchs. Am Nachmittag erreichen wir Ny Ålesund, die nördlichste Siedlung der Welt. Der kleine Ort wird heute hauptsächlich von Forschern aus aller Welt genutzt, um die Auswirkungen des Ozonlochs auf unser Klima zu erforschen. Der berühmte norwegische Polarforscher Roald Amundsen hat hier ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Hier startete er seinen Versuch, den Nordpol zu überfliegen. Der Mast, an dem sein Luftschiff „Norge“ befestigt war, steht immer noch sichtbar außerhalb des Ortes. Hinweisschilder warnen davor, den Ort unbewaffnet zu verlassen: Eisbärengefahr! Wieder zurück an Bord können wir den Abend an Deck verbringen und halten Ausschau nach Robben und Seevögeln.
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4. Tag: Liefdefjorden

Die Westküste Spitzbergens gehört wegen ihrer wilden Schönheit zu den beliebtesten Attraktionen der Insel. Viele Vogelarten finden hier ein reiches Nahrungsangebot. Die steilen Küstenfelsen sind als Brut- und Ruheplätze interessant. In der Nähe der Mündung des Liefdefjorden gehen wir für eine Wanderung in der Tundra an Land. Anschließend fahren wir in den Fjord bis zur Abbruchkante des beeindruckenden Monaco-Gletschers.
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5. - 6. Tag: Sieben Inseln

Wir steuern die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens an: Seven Islands, nördlich von Nordaustlandet gelegen. Wir hoffen auf eine Anlandung auf Phippsøya, das auf 81° nördlicher Breite und nur etwa 540 Meilen vom geographischen Nordpol entfernt liegt. Eisbären, Elfenbeinmöwen und Walrosse bewohnen diese Region. Wir verweilen mehrere Stunden im Packeis und können die Stille und Schönheit der Natur genießen. Wenn die Eiskante zu weit nördlich der Seven Islands liegt (meist im August) benötigen wir einen weiteren Tag, um dem Eis-Erlebnis näher zu kommen. Falls die Eiskante näher liegt (meist im Juli) haben wir evtl. noch Zeit für einen Ausflug in den Sorgfjord. Dort sehen wir mit etwas Glück eine Walrossherde am Strand nahe der Walfängergräber aus dem 17. Jh.
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7. Tag: Hinlopenstraße und Nordaustlandet

Heute fahren wir in die Hinlopenstraße, Heimat von Bart- und Ringelrobben sowie Eisbären. Am Eingang besteht sogar die Chance Blauwale zu sehen. Wie beim Liefdefjord können wir auch eine alternative Strecke nach an der Westküste Spitzbergens nehmen, wenn Eis die Einfahrt in die Hinlopen Strasse verhindert. Nach einem Ausflug mit den Zodiacs durch die Treibeisfelder im Gebiet der Lomfjordshalvøya, sehen wir uns die Vogelfelsen von Alkefjellet mit seinen Tausenden Dichschnabellummen an. An der Ostseite der Hinlopenstraße versuchen wir eine Anlandung auf Nordaustland. Hier könnten Rentiere, Kurzschnabelgänse und Walrosse beobachtet werden. In der Nähe von Torrelneset können wir die Polarwüste Nordaustlands hautnah erleben. Dieser Platz befindet sich neben der drittgrößten Eiskappe der Welt. Walrosse könnten während einer Küstenwanderung über Strandwälle der Gegend gesichtet werden.
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8. Tag: Barentsøya

Wir planen im Freemansund an Land zu gehen, obwohl Eisbären dies manchmal unmöglich machen. Mögliche Stopps auf Barentsøya sind Sundneset, Kapp Waldburg und Rindedalen. Wir haben ebenfalls die Möglichkeit nach Süden zur Diskobukta zu fahren, obwohl Kapp Lee unser präferiertes Ziel ist. Bei Kapp Lee erwartet unsein Walross Ruheplatz und wir haben ebenfalls die Möglichkeit für Wanderungen entlang der Edgeøya.
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9. Tag: Hornsund

Wir kreuzen im spektakulären Hornsund. Landschaftlich eine der schönsten Gegenden der Südwestküste. Uns bietet sich ein enges Nebeneinander zahlreicher in den Fjord kalbender Gletscher und steil aufragender, wild-alpiner Bergmassive. Das alles wird überragt vom 1.431 m hohen Hornsundtid, welcher fast unmittelbar aus dem Fjord aufsteigt. Das Fjordende, Brepollen, ist nahezu rundum von imposanten Eiswänden von insgesamt 14 verschiedenen Gletschern umgeben.
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10. Tag: Ahlstrandhalvøya

Heute befinden Sie sich in Bell Sund, einem der größten Fjordsysteme Svalbards. Die Meeresströmungen machen diese Region etwas wärmer als andere Gebiete der Inselgruppe, was sich in der relativ üppigen Vegetation zeigt. Hier gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten, die Geschichte und Tierwelt gleichzeitig zu genießen. Eine Möglichkeit ist Ahlstrandhalvøya, an der Mündung des Van Keulenfjorden, wo sich Beluga Skelette häufen. Diese Überreste der Walschlachtung aus dem 19. Jahrhundert sind eine eindringliche Erinnerung an die Folgen der grassierenden Ausbeutung. Glücklicherweise wurden Belugas nicht vom Aussterben bedroht, so haben Sie gute Chancen, auf eine Gruppe dieser Tiere zu stoßen. Während der Fahrt durch die Seitenfjorde des Bellsund können wir die Tundra nach grasenden Rentiere oder auch die Felshänge, auf denen die Krabbentaucher brüten absuchen.
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11. Tag: Ausschiffung und Rückflug

Unsere Expeditions-Kreuzfahrt ist zu Ende. Noch in der Nacht erreichen wir Longyearbyen und nehmen Abschied von neugewonnenen Freunden. Morgens Ausschiffung mit vielen unvergesslichen Eindrücken und neuen Erlebnissen im Gepäck. Gruppentransfer zum Flughafen und Linienflug über Oslo nach Deutschland.
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H?hepunkte:

  • Expeditionsfahrt exklusiv für PolarNEWS- und IKARUS TOURS-Reisegäste mit deutschsprachiger Reisebegleitung
  • Bordsprache: Deutsch
  • Tundra in voller Blütenpracht
  • gute Chancen, Eisbären im Packeis oder an Land zu sehen
  • gigantische Gletscher und tiefe Fjorde
  • optimale Möglichkeit für Wanderungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit SAS SCANDINAVIAN AIRLINES ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • innerdeutsche Bahnanreise Rail&Fly (2. Kl.)
  • eine Übernachtung in Longyearbyen lt. Tourverlauf
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
  • alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
  • Gruppentransfers in Spitzbergen
  • PolarNEWS - Reisebegleitung ab/bis Deutschland
  • erfahrenes Expeditionsteam an Bord
  • informative Vorträge zu Flora, Fauna & Gebiet
  • Reisehandbuch und Reiserucksack
  • Gummistiefel während der Kreuzfahrt

Wunschleistungen

  • Einzelzimmer - Zuschlag Landprogramm: 0,- €
  • Einzelzimmer - Zuschlag Landprogramm: 0,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 70
  • Maximale Teilnehmerzahl: 110

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