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MS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit Kvitoya

  • Norwegen
  • Expeditionen

Reise Nr. 9518

Longyearbyen - Krossfjorden - Beverleysundet - Phippsøya - Nordaustlandet - Kvitøya - Barentssøya - Hornsund – Ahlstrandhalvøya - Longyearbyen

Eine vollständige Umrundung Spitzbergens mit Abstecher und Anlandung auf der Insel Kvitøya („Weiße Insel“) ist unser Plan. Kvitøya ist die abgelegenste Insel des Svalbard-Archipels, fast vollständig von einer lebensfeindlichen Eiskappe bedeckt und häufig von Treibeis umgeben. Ein beeindruckender Anblick! Ab und zu ziehen Eisbären an der Küste vorbei und Walrossweibchen mit Jungtieren finden hier ihre Ruheplätze. Jetzt im Spätsommer wird es nachts wieder etwas dunkler, die tiefstehende Sonne zaubert stundenlang die schönsten Farben in die Landschaft. Ein Traum für Fotografen! Die Vogelwelt hat ihre Brutsaison teilweise schon hinter sich.

MS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit KvitoyaNy Ålesund im Nordwesten von SpitzbergenMS PLANCIUS: Spitzbergen-Umrundung mit KvitoyaWalrossbeobachtung

Reiseroute

Reiseverlauf:

1. Tag: Hinflug

Linienflug von Frankfurt über Oslo nach Longyearbyen. Übernachtung.

2. Tag: Longyearbyen und Einschiffung

In Longyearbyen unternehmen wir einen Stadtrundgang und besuchen das Museum. Es erfolgt ein Spaziergang zum Hafen und die Einschiffung auf unser Expeditionsschiff. Beim Auslaufen genießen wir im Schein der Mitternachtssonne die ersten Ausblicke in eine uns fremde und faszinierende Welt.
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3. Tag: Krossfjorden und Ny Alesund

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiacfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. In der Nähe der Gletscher entdecken wir eine erstaunliche Vielfalt an arktischen Pflanzen. Aber auch Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen nisten in den nahen Felsen und sind auf der Hut vor dem arktischen Fuchs. Am Nachmittag erreichen wir Ny Ålesund, die nördlichste Siedlung der Welt. Der kleine Ort wird heute hauptsächlich von Forschern aus aller Welt genutzt, um die Auswirkungen des Ozonlochs auf unser Klima zu erforschen. Der berühmte norwegische Polarforscher Roald Amundsen hat hier ebenfalls seine Spuren hinterlassen: Hier startete er seinen Versuch, den Nordpol zu überfliegen. Der Mast, an dem sein Luftschiff „Norge“ befestigt war, steht immer noch sichtbar außerhalb des Ortes. Hinweisschilder warnen davor, den Ort unbewaffnet zu verlassen: Eisbärengefahr! Wieder zurück an Bord können wir den Abend an Deck verbringen und halten Ausschau nach Robben und Seevögeln.
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4. Tag: Sieben Inseln

Der nördlichste Punkt unserer Reise könnte nördlich von Nordaustland auf den Sieben Inseln liegen. Hier erreichen wir 80° Nord und sind somit nur noch 870 km (540 Meilen) vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären und Walrosse bewohnen diese einsame und unwirtliche Landschaft. Während des Tages werden wir im Packeis umherkreuzen und nach Tieren Ausschau halten.
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5. Tag: Nordaustlandet

Wir steuern immer weiter nach Osten, um die Region von Nordaustlandet zu erreichen, wo die Nobile-Expedition 1928 schon driftete und wo der Italiener Sora mit einer Expedition zur Hilfe kommen wollte. 1928 erreichte Sora Alpinøya, auch wir haben dieses Gebiet zum Ziel, und wir fahren bis zum Finn Malmgrenfjord und der Albertinibukta, um den Soraberget (205 Meter ü.N.) zu besteigen. Von dort aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Eiskappe von Nordaustlandet. Als Alternativprogramm können wir bei Storøya anlanden, wo wir viele Walrosse antreffen können.
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6. Tag: Kvitøya

Wir hoffen, die selten besuchte Insel Kvitøya, ganz im Osten des Archipels, zu erreichen. Diese liegt nah am russischen Territorium. Die Besonderheit hier ist die Eiskappe, die das Eiland überzieht und nur ein kleines Gebiet ohne Eis und Schnee freilässt. Anlanden werden wir an der westlichen Spitze bei Andréeneset, wo der schwedische Forscher Andrée und seine Gefährten 1897 umgekommen sind. Auch werden wir versuchen, nach Kraemerpynten im Osten zu gelangen, wo sich eine riesige Gruppe von Walrossen aufhällt.
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7. Tag: Isisøya

Südlich von Nordaustlandet planen wir eine Anlandung: Isisøya, ein Gebiet mit Nunataks (Bergspitzen), einst von Gletschern umgeben, heute eine Insel. Später Weiterfahrt entlang der Front des Brasvell-Gletschers, der längsten Gletscherstirn Spitzbergens. In der Olga Strait halten wir Ausschau nach Grönlandwalen.
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8. Tag: Barentsøya

Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Rentier und der Weißwangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya.
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9. Tag: Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen „Spitzbergen“ gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben und Eisbären hier anzutreffen. Wir besuchen eventuell eine polnische Forschungsstation, wo uns das freundliche Personal einen Einblick in ihre Forschungsprojekte gibt. Die Berge hinter der Station sind die Heimat tausender brütender Krabbentaucherpaare.
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10. Tag: Ahlstrandhalvøya

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so daß wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.
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11. Tag: Ausschiffung und Rückflug

Ausschiffung in Longyearbyen und Rückflug über Oslo nach Frankfurt.
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H?hepunkte:

  • PolarNEWS-Leser-Kreuzfahrt mit deutschsprachiger Reisebegleitung
  • Bordsprache: Deutsch/Englisch
  • besondere Lichtverhältnisse für Fotografen
  • zur östlichsten Inseln des Svalbard-Archipels, Kvitoya
  • Eisbären, Walrosse, Robben und die arktische Vogelwelt

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflüge mit SAS SCANDINAVIAN AIRLINES ab/bis Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord
  • eine Vorab - Übernachtung in Longyearbyen
  • alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
  • Gruppentransfers in Spitzbergen
  • PolarNEWS - Reisebegleitung
  • erfahrenes Expeditionsteam an Bord
  • informative Vorträge zu Flora, Fauna & Region
  • Gummistiefel während der Kreuzfahrt
  • Reisehandbuch und Reiserucksack

  • Mindestteilnehmerzahl: 70
  • Maximale Teilnehmerzahl: 116

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