eurogoo.de - Ihr Reiseportal für West-, Nord- und Südeuropa
Merkzettel (128)
Beratung & Buchung
Telefon+49 (0)9436 - 30 19 134
Mo-Fr. 9-18 Uhr

Normandie und Bretagne zum Kennenlernen

  • Frankreich
  • Studienreisen

Reise Nr. 7431

  • Austern auf dem Markt in Cancale
  • Ein ganzer Tag in Saint-Malo
  • Menhire auf der Halbinsel Quiberon

Der Geist der Normandie soll in einem Apfel verborgen sein... Entdecken wir die Heimat von Calvados und Camembert mit ihren pittoresken Städten und mondänen Seebädern! Weiter geht es in die benachbarte Bretagne mit wilden Küsten, weiten Feldern und verträumten Häfen. Der französische Norden bezaubert uns!

Normandie und Bretagne zum KennenlernenNormandie und Bretagne zum KennenlernenNormandie und Bretagne zum KennenlernenNormandie und Bretagne zum Kennenlernen

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Paris und Weiterfahrt nach Trouville

Egal, ob Sie nach Paris fliegen oder mit der Bahn anreisen: Wir treffen am frühen Nachmittag im Flughafen Charles-de-Gaulle in der französischen Hauptstadt zusammen und machen uns auf den Weg in die Normandie. Erster Stopp: Honfleur liegt an der Seine-Mündung und war somit lange der Seefahrt verpflichtet. Wir spazieren durch verwinkelte Gassen zum »Le vieux Bassin«, dem alten Hafenbecken, und bestaunen mit St. Catherine die größte Holzkirche Frankreichs. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf die kommenden Tage ein. 245 km (A)

2. Tag: Caen und Bayeux

Der berühmteste Einwohner von Caen war Wilhelm der Eroberer. Ließ er doch hier die mächtige Burg und zwei Abteien errichten. Der Name der Stadt weist auf eine andere aktuelle Thematik selbst hin. »Caen« bedeutet auf altkeltisch soviel wie »Schlachtfeld«. Historisch ist es also geradezu schicksalhaft, dass die Landungsstrände der Alliierten in Arromanches nur einen Steinwurf entfernt sind. Und dann begegnet uns Wilhelm nochmals. Seine Eroberung Englands wurde mit gefärbter Wolle auf einen 70 Meter langen und etwa 50 Zentimeter breiten Leinenstreifen gestickt, den wir heute als »Teppich von Bayeux« bewundern. Nach so viel Kunst freuen wir uns auf den Calvados, den wir in einer der Destillerien kosten. 210 km (F)

3. Tag: Von Trouville nach Saint-Malo

Ein weiterer Höhepunkt der Reise: Wie eine Fata Morgana erhebt sich der Mont-Saint-Michel aus der weitläufigen Bucht. Seit dem Mittelalter leben hier Mönche im Angesicht der Tiden. Um die gotische Klosterkirche entstand zum Schutz gegen die Überfälle der Normannen in schwindelerregender Höhe eine befestigte Siedlung, die im 13. Jahrhundert als »Wunder des Abendlandes« galt. Im kleinen Fischerort Cancale sehen wir bei Ebbe die Austernkörbe im Meer. Frische Austern können wir bei den Fischern auf dem kleinen Markt probieren. 260 km (F, A)

4. Tag: St. Malo: ein Tag am Meer

Am Morgen lernen wir den Alltag in der Korsarenstadt Saint-Malo kennen. Wir spazieren über die mächtigen Festungsmauern und fotografieren die wechselnden Farben des Meeres. Den Rest des Tages können Sie an den sandigen Stränden verbringen oder in einem der kleinen Cafés einen prickelnden Cidre kosten. Wenn Sie das Festland hinter sich lassen möchten, nehmen Sie an einem optionalen Bootsausflug entlang der Küste teil. (F)

5. Tag: Von Saint-Malo nach Roscoff

Breite Sandstrände und kleine Fischerorte sind das Markenzeichen der Côtes d´Armor, entlang der wir uns nach Westen bewegen. Tolle Fotomotive liefert uns die Côte de Granit Rose, die Rosa-Granitküste, bei Perros-Guirec. Wir staunen, wie Wind und Wellen das Land und den Küstenstreifen seit Jahrtausenden zu Skulpturen und bizarren Felsformationen modellierten. Vor der Küste liegt der Archipel des Sept Iles, die Sieben Inseln, das bedeutendste Vogelschutzgebiet Frankreichs. In Roscoff erleben wir die Bretagne so, wie wir sie uns erträumen. Jodhaltige Meeresluft, außergewöhnlich klares Meerwasser und feine Sandstrände laden zum Entspannen ein. 240 km (F)

6. Tag: Roscoff: St. Thégonnec und die Menhire

Tauchen wir in die spirituelle Seele der Bretagne ein: Der Kalvarienberg von St. Thégonnec war über Generationen hinweg Ziel der »Pardons«, der typischen Wallfahrten des bretonischen Volksglaubens. Später kommen wir in das Finistère. Im kleinen Örtchen Meneham zaubern groteske, gelb leuchtende, vom Meer geformte Felsformationen eine Stimmung wie am »Ende der Welt«. Wir bestaunen den Menhir Men Marz, der einer der größten des Landes ist. 100 km (F)

7. Tag: Von Roscoff nach Auray

Im äußersten Westen der Bretagne sind wir wirklich am Ende der Welt. Wir sind auf dem felsigen Kap Pointe du Van. Vor uns ist nichts als der Atlantik. Wir spazieren von der Kapelle St.-They ein Stück auf dem Küstenweg durch eine karge Heidelandschaft. Immer wieder öffnen sich kleine Buchten mit skurrilen Felsformationen, an denen sich die Wellen des Ozeans brechen. Im malerischen Pont-Aven widmen wir uns den schönen Künsten, denn der kleine Ort verdankt seine Bekanntheit Gauguins Malerschule. Wir schlendern an der Bucht entlang, überqueren kleine Brücken und stellen uns vor, wie begeistert die Künstler von den klaren Farben des Meeres waren. Übrigens: Noch heute setzen die zahlreichen Kunstgalerien des Ortes die damaligen Traditionen fort. 250 km (F, A)

8. Tag: Auray: Carnac und Quiberon

In Carnac sehen wir Menhire, die wie Pilze aus dem Boden sprießen! Die berühmten Megalithfelder, die teilweise 5.000 Jahre alt sind, erkunden wir gemeinsam und hören von - auch ziemlich verrückten - Theorien ihrer Entstehung. Und auf der Halbinsel Quiberon begeistert uns noch einmal eine spektakuläre Küste: Bizarr-felsig im Westen und schön-feinsandig im Osten. Zerklüftete Klippen, von den Fluten gegrabene Bögen - selbst bei ruhigem Wetter ist der Anblick der auf die Felsen donnernden Wellen des Atlantik faszinierend. Wir genießen den Nachmittag am »kleinen Meer« - dem Golfe du Morbihan. 60 km (F, A)

9. Tag: Von Auray nach Rennes

In Vannes am Golfe du Morbihan verbringen wir letzte geruhsame Stunden. In der hübschen Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern und königlichen Gärten wurde die »ewige Vereinigung des Landes und Herzogtums Bretagne mit der französischen Krone« verkündet. Am Nachmittag erreichen wir Rennes, die Hauptstadt der Bretagne. Eine junge, charmante Stadt mit mittelalterlichen Festungswällen, einem barocken Rathaus und schönen Fachwerkhäusern am Place St. Anne begrüßt uns. Lassen wir die Reise mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 130 km (F, A)

10. Tag: Abschied von der Bretagne

Wir verabschieden uns. Im Laufe des Vormittags fahren Sie mit dem TGV in knapp drei Stunden nach Paris. Mit der Bahn oder dem Flugzeug treten Sie von hier aus die Heimreise an. (F)

Fahrplan-, Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

(F=Frühstück, A=Abendessen)

Ihre Hotels

OrtN?chte/HotelLandeskat.
Trouville2 Mercure Trouville sur Mer4
St. Malo2 France & Chateaubriand3
Roscoff2 Inter-Hotel Armen Le Triton3
Auray2 Best Western Le Loch3
Rennes1 Mercure Centre Gare4

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnfahrt Rennes - Paris in der 2. Klasse (TGV)
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Klein - bzw. Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An - und Abreisetag*
  • Alle Eintrittsgelder
  • 9 Hotelübernachtungen inkl. lokale Steuern (Bad oder Dusche/WC)
  • 9x Frühstück, 5x Abendessen
  • Bahnanreise
  • Bahnfahrten Frankfurt - Paris und zurück in der 2. Klasse*
  • Sitzplatzreservierung*
  • Fluganreise
  • Zug zum Flug *
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy - Class bis/ab Paris*
  • Luftverkehrssteuer, Flughafen - und Flugsicherheitsgebühren*
  • Deutsch sprechende qualifizierte Gebeco Erlebnisreiseleitung
  • Auf dem Mont - Saint - Michel
  • In einer Calvados - Destillerie
  • Côte de Granit Rose und Finistère
  • Küstenwanderung am Kap Pointe du Van
  • Am Kalvarienberg von St. Thégonnec
  • Fachwerk in Vannes und Rennes
  • Einsatz von Audiogeräten
  • Alle Eintrittsgelder
  • Reiseliteratur zur Auswahl

Wunschleistungen

  • Bootsausflug von St. Malo (4. Tag): 35,- €
  • Bahnanreise in der 1. Klasse ICE und TGV: 170,- €
  • Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse: 86,- €

  • Mindestteilnehmerzahl: 14

Weitere Frankreich Reisen